Pairing
Zwei Bluetooth-fähige Geräte wie Handys oder PDAs benötigen einen gemeinsamen Verbindungsschlüssel, um miteinander kommunizieren zu können. Dieser wird berechnet, nachdem auf beiden Geräten eine gleichlautende PIN eingegeben wurde. Die "besondere Vertrauensbeziehung" zwischen den beiden Geräten bezeichnet man als "Pairing".
Partition
Teil einer Festplatte. Eine Festplatte kann in verschiedene Partitionen aufgeteilt sein, die jeweils ein eigenes Dateisystem beinhalten.
Passwort
Mit der Eingabe eines Passwortes weist der Benutzer nach, dass er zu dem geschlossenen System eine Zugangsberechtigung hat. (Beispiel: Eingabe der Geheimzahl am Geldautomaten) Im Internet werden Passwörter bei bestimmten Diensten benötigt, zum Beispiel bei der Einwahl ins Internet über einen Internetprovider. Passwörter sollten Groß-, Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen enthalten und in regelmäßigen Abständen geändert werden.
Passwort-Manager
Programm, beispielsweise als Bestandteil eines Internetbrowsers, das Computernutzer bei der Verwaltung von Passwörtern unterstützt und diese archiviert.
Patch (engl. Flicken)
Kleines Programm, das Fehler in Anwendungsprogrammen oder Betriebssystemen behebt.
PDA (Personal Digital Assistant)
Kleiner, handlicher Computer, der hauptsächlich für persönliche Aufgaben wie Adress- und Kalenderverwaltung, Terminplanung, E-Mail und Projektmanagement genutzt wird.
PDF (Portable Document Format)
Ein plattformunabhängiges weit verbreitetes Dateiformat. PDF-Dokumente können zwischen Rechnern unterschiedlicher Betriebssysteme ausgetauscht und auch in Browsern mit dem entsprechenden PlugIn (PDF-Viewer) dargestellt werden. Es kann nur von wenigen Programmen erzeugt werden (z. B. Adobe Acrobat, Adobe Pagemaker).
Personal Firewall
Programm, das auf einer Arbeitsplatzmaschine installiert wird. Sie soll genau wie die normale Firewall den Rechner vor Angriffen von außen schützen und wird vorwiegend im privaten Bereich eingesetzt.
PGP (Pretty Good Privacy)
Ein hochsicheres Ver- und Entschlüsselungsprogramm, das für sehr viele verschiedene Rechner und Betriebssysteme existiert und inzwischen weitverbreiteter Standard ist. PGP gestattet den Austausch von Nachrichten ohne Verzicht auf Privatsphäre: vertrauliche Daten können gespeichert, transportiert und versendet werden.
Pharming
Eine Fortentwicklung des klassischen Phishings. Pharming ist eine Fälschung der Zuordnung von Namen zu IP-Adressen (unter Windows z. B. durch Manipulation der "hosts"-Datei oder deren Suchpfad), um Anfragen auf gefälschte Webseiten umzuleiten. Der Nutzer landet so auf einem manipulierten Server eines Phishers, obwohl er im Browser die richtige URL z. B. von Hand eingegeben hat. Pharming ist auch unter dem Begriff Domain-Spoofing bekannt.
Phishing
Kunstwort, das sich aus "password" und "fishing" zusammensetzt. Es bezeichnet einen Trick um mit Hilfe von gefälschten E-Mails anvertrauliche Daten zu gelangen.
Phone Board
Gerät, mit dessen Hilfe eine Verbindung zwischen herkömmlichen Telefonen und dem PC hergestellt werden kann. Damit wird VoIP ermöglicht.
PHP (PHP: Hypertext Preprocessor)
Eine serverseitig interpretierte Programmiersprache zum Erzeugen dynamischer Webseiten.
PIN
Ein Code in Form einer Persönlichen Identifikations Nummer. Kunden etwa von Banken oder Telefonunternehmen wird dadurch der alleinige elektronische Zugriff auf ihr Konto ermöglicht.
Ping
Ein Computerprogramm zur Überprüfung, ob ein bestimmter Rechner im Netzwerk erreichbar ist.
PKI (Public Key Infrastructure)
Sicherheitssystem zur Verschlüsselung von Informationen und zur Identifizierung von Anwendern mithilfe digitaler Zertifikate. Grundlage ist die asymmetrische Verschlüsselung. Public-Key-Kryptosysteme werden für zwei Aufgaben verwendet: zum Verschlüsseln von Mitteilungen (zum Beispieleiner E-Mail) und als elektronische Unterschrift (Digitale Signatur). Mithilfe von PKI-Programmen lassen sich Texte authentifizieren. Der Empfänger eines Textes kann dessen Verfasser damit eindeutig identifzieren.
PlugIn
Hilfsprogramm, das sich in ein anderes Programm "einklinkt" und dessen Funktionalitäten erweitert.
Pop-up-Fenster
Ein sich automatisch öffnendes Fenster bei einer graphischen Benutzeroberfläche. Ein Pop-up-Fenster kann sich beispielsweise beim Besuch einer WWW-Seite öffnen und auf besondere Dinge hinweisen. Pop-up-Fenster werden häufig zu Werbezwecken genutzt.
Port
Ein Port spezifiziert einen Dienst, der von außen auf einem Server angesprochen werden kann. Dadurch ist es möglich, auf einem Server verschiedene Dienste (z. B. WWW und E-Mail) gleichzeitig anbieten zu können.
Port-Scan
Bei einem Port-Scanversucht ein Angreifer herauszufinden, welche Dienste ein Rechner nach außen anbietet, in dem er alle nacheinander "anspricht". Ein Port-Scan dient in der Regel dazu einen Angriff vorzubereiten.
Prepaid-Karte
Ein System zur Abwicklung der Bezahlung bei Online-Geschäften. Um auf das Kartenguthaben zugreifen zu können, muss ein PIN-Code freigerubbelt werden. Auf der Internetseite des Kartenabieters kann das Guthaben auch noch durch ein individuelles Passwort abgesichert werden. Mit Hilfe von PIN und Passwort kann nun bei Online-Shops im Verbund des Kartenanbieters eingekauft werden.
Programme
Ein Programm dient dazu auf einem Computer eine spezielle Aufgabe zuerfüllen, beispielsweise Textverarbeitung. Ein Programm setzt dazu auf einem Betriebssystem auf. In der Regel verlangt ein spezielles Programm auch ein spezielles Betriebssystem.
Programmierer
Ersteller oder Autor von Programmen.
Programmiersprache
Mit Hilfe von Programmiersprachen werden Programme erstellt. Dazu werden Befehlsfolgen aneinandergereiht, die - nachdem sie mit Hilfe eines Compilers in eine maschinenlesbare Form gebracht wurden - auf einem Rechner zur Ausführung gebracht werden können. Populäre Programmiersprachen heißen beispielsweise Pascal, Basic, C oder Java.
Proprietäre Software
Software, die nur in bestimmten Umgebungen lauffähig ist. Meist ist hiermit Software für kommerzielle Betriebssysteme wie Windows gemeint. In der Regel ist der Quellcode nicht veröffentlicht, sodass eine Anpassung nicht möglich ist.
Protokolle
1.) Manche Programme dokumentieren in Protokollen (oder Protokolldateien), was sie getan haben, oder ob Fehler aufgetreten sind. 2.) siehe Netzwerkprotokoll
Provider
In der Regel ist hiermit der Zugangsvermittler zum Internet gemeint. Häufig wird auch von Internet-Provider, Internet-Access-Provider oder Internet-Service-Provider gesprochen.
Proxy (engl. Stellvertreter)
Zwischenspeicher. Ein Proxy ist ein Rechner in einem Netzwerk, der Daten, die aus dem Internet geladen werden (Internetseiten), zwischenspeichert. Wird ein zweites Mal auf diese Daten zugegriffen, kann stattdessen die Kopie herangezogen werden, sodass keine zusätzliche Kommunikation mit dem Internet erforderlich ist. Manche Proxys überprüfen auch, ob die Daten den Definitionen entsprechen. Proxys werden aus Performancegründen oder zur Steigerung der Sicherheit eingesetzt.
Prozessor
Zentrale Rechneneinheit in einem Rechner. Der Prozessor übernimmt alle Rechen- und Steueroperationen.
PSK (Pre-Shared Key)
Passwort, das im Rahmen der WLAN-Verschlüsselungsmethode WPA-PSK bzw. WPA2-PSK zum Einsatz kommt. Der PSK muss allen Teilnehmern eines WLAN bekannt sein. Mit seiner Hilfe wird ein spezieller Sitzungsschlüssel generiert.
Public E-Procurement
Öffentliche Einrichtungen gehen zunehmend dazu über, sich die von ihnen benötigten Waren und Dienstleistungen mit der Unterstützung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zu beschaffen bzw. auszuschreiben. Dieses Beschaffungssystem wird als "PublicE-Procurement" bezeichnet.
Public Private Partnership
Kooperationen zwischen öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen aus der Privatwirtschaft, mit deren Hilfe öffentliche Ziele besser erreicht werden sollen.
Push to Talk
Ein Handy-Service, der es möglich macht, Mobiltelefone wie Walkie Talkies zu nutzen. Durch das Drücken einer Taste können Sprachnachrichten gleichzeitig an eine oder mehrere Personen versendet werden.