0190-Dialer
Programm zur Einwahl über Telefonmehrwerdienste (0190-Nummern) in Internet als Zugang zu besonderen Inhalten. Die hohen Gebühren werden über die Telefonrechnung abgegolten. Häufig werden so pornographische Inhalte bereit gestellt. Immer häufiger scheinen derartige Dialer auch ohne Wissen der Nutze auf PCs installiert zu werden, sodass diesen illegal Schaden verursacht wird.
3-DES
siehe Triple-DES
Access-Point (engl.Zugangspunkt)
Ist Teil eines Funknetzes. Das Gerät dient als Basisstation, Bindeglied und Übergang über das Benutzer mit Funk-basierten Geräten auf ein Kabel-basiertes LAN zugreifen können.
ActiveX
ActiveX ist eine Art Programmierschnittstelle, die es Programmen erlaubt auf lokale oder aus dem Internet geladene Controls zuzugreifen. Diese Controls sind kleine ausführbare Programme, bzw. Programmteile,die einzelne Funktionen ausführen.
Ad-hoc-Modus
Möglichkeit, ein WLAN zu betreiben. Dabei kommunizieren zwei oder mehrere mit einer Funk-LAN-Karte ausgestattete mobile Endgeräte direkt miteinander.
Add-Ons
Kleine Erweiterungen zum Browserprogramm, um bestimmte Inhalte darzustellen. (z. B. PlugIns)
Administrator
Verwalter eines Computers oder Netzes. Ein Administrator installiert Betriebssysteme und Anwendungsprogramme, richtet neue Nutzer ein und verteilt die für die Arbeit notwendigen Rechte.
Adware
Freeware, die über Werbung finanziert wird. Beim Herunterladen von Adware werden im Regelfall auch Programme installiert, die Spyware-Funktionen ausüben. Darauf wird zumeist in den Lizenz- oder Nutzungsbedingungen hingewiesen.
Aktive Inhalte
Die Grundeinstellung eines Browsers im Auslieferungszustand erlaubt meist die Ausführung von unbekannten Programmen, die in die Informationsangebote der Server-Betreiber eingebunden sind. Derartige Programme werden als aktive Inhalte bezeichnet und werden meist mit den Programmiersprachen Java, JavaScript oder ActiveX erstellt. Der Betreiber der Internetseite könnte die Inhalte damit so programmieren, dass Daten auf Ihrem Rechner gelesen oder sogar beschädigt werden.
Algorithmus
Definierte Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems oder einer bestimmten Art von Problemen. In der Informatik: Verarbeitungsvorschrift, die so präzise formuliert ist, dass sie maschinell ausgeführt werden kann.
Anwendungsprogramm
Programm, das einem bestimmten Zweck, einer Anwendung dient. Ein Anwendungsprogramm ist beispielsweise eine Textverarbeitung oder ein Bildbearbeitungsprogramm. (siehe auch Dienstprogramm)
ARPAnet (AdvancedResearch Projects Agency Network)
Der Ursprung (Vorläufer) des heutigen Internet. Das ARPAnet wurde in den siebziger Jahren in den USA eingeführt und ist heute nicht mehr in Betrieb.
Attachment
An eine E-Mail angehängte Dateien (Dokumente, Bilder, Videos, Musikdateien, etc.)
Aufspielen
Ugs. für installieren.
Authentifizierung
Nachweis der Zugangsberechtigung durch die Abfrage von Benutzererkennung und Passwort bei Verbindungen zu Servern mit Zugangsbeschränkungen.
Backbone (engl. Rückgrat)
Der Backbone ist der Hauptstrang eines Netzwerks. Die Internet-Backbones sind daher die wichtigsten Verbindungen der großen Provider.
Backup
Sicherung der Daten eines Computers in der Regel auf externe Datenträger.
Backup-Datei
Die Dateien, die bei einem Backup erzeugt und anschließend auf einen zweiten Datenträger kopiert werden.
Bandlaufwerk
Datensicherungsgerät bei dem die Daten auf relativ preiswerten Bändern gespeichert (z. B. DAT-Cassetten) werden.
Barrierefreiheit
Online-Angebote müssen nach dem Behindertengleichstellungsgesetz auch für Menschen mit Behinderungen, insbesondere solchen mit eingeschränkter Sehleistung, zugänglich sein. Die Webseiten von Behörden müssen daher so gestaltet werden, dass Vorleseprogramme die inhaltlich logische Reihenfolge der Texte und Informationen erkennen. Grafiken und Bilder sind mit Erklärungstexten hinterlegt. Farben und Kontraste sind so zu wählen, dass auch farbenblinden Personen keine Informationen entgehen.
BASIC (Beginners All purpose Symbolic Instruction Code)
Basic ist eine relativ einfach zu erlernende Programmiersprache.
Betriebssystem
Betriebssysteme sind die wichtigsten Programme. Ohne sie läuft ein Computer nicht. Sie werden beim Start (Booten) eines Computers zuerst geladen. Andere Programme nutzen das Betriebssystem als Grundlage. Bekannte Betriebssysteme sind beispielsweise DOS, Windows, Mac OS oder Linux.
Bit
Zusammengesetzt aus den Begriffen "Binary" (Binär) und "Digit" (Ziffer). Computer können im Grunde nur die Zustände "aus'' oder "ein'' voneinander unterscheiden. Die Unterscheidung zwischen genau zwei verschiedenen Möglichkeiten wie "aus'' oder "ein'' bzw. "0'' oder "1'' ist die kleinste Informationseinheit in der elektronischen Datenverarbeitung, die man als ein Bit bezeichnet.
Bluesnarfing
Missbräuchliche Verwendung von Bluetooth. Fremde können dadurch unbefugt auf Daten zugreifen, die auf Handys gespeichert sind. Dazu zählen Adressbücher, Bilder, Kalender und Identitätcodes.
Bluetooth
Funkstandard für Sprach- und Datenkommunikation.
Boolsche Operatoren
Ermöglichen die Verknüpfung oder den Ausschluss von Begriffen bei Recherchen in Suchmaschinen. Häufig verwendete Boolsche Operatoren sind "und", "oder", "nicht" oder Klammern.
Booten
Das Starten des Computers und das Laden des Betriebssystems.
Bootsektor
Bereich einer Festplatte, Diskette oder auch CD-ROM. Beim Start eines Rechners wird zunächst dieser Bereich angesprochen. Hier stehen die notwendigen Informationen, mit denen ein Computer sein Betriebssystem starten kann.
Bootviren
Viren, die bereits beim Starten (Booten) des Betriebssystems ausgeführt werden und anschließend im Arbeitsspeicher verbleiben. Sie können die Boot-Sektoren von Festplatten und Disketten befallen. Übertragen werden sie meist dadurch, dass von einer infizierten Diskette (oder CD-ROM) gebootet wird.
Bot-Netze
Im IT-Fachjargon ist mit Bot (Kurzform von Robot) ein Programm gemeint, das ferngesteuert arbeitet. Bots finden in vielen Bereichen Anwendung, z. B. in Online-Spielen als künstliche Gegner oder Suchmaschinen nutzen Bots zum Durchsuchen des Webs. Im Kontext von Computer-Schadprogrammen ist mit Bot ein Programm gemeint, welches einem Angreifer die Fernsteuerung von infizierten Rechnern ermöglicht. Von Bot-Netzen spricht man, wenn sehr viele PCs – meist mehrere Tausend – fernsteuerbar zusammengeschlossen und zu bestimmten Aktionen missbraucht werden. Bot-Netze werden z. B. zur Durchführung verteilter Denial-of-Service-Angriffe (DDoS) oder zur Versendung von Spam verwendet.
Breitbandverbindung
Internetverbindung mit hoher Datenübertragungskapazität ("Bandbreite"), etwa über DSL oder Kabel.
Browser Helper Objekt (BHO)
Funktions-Erweiterung des Internet Explorers. Mit BHO’s können im Internet Explorer andere Programme ablaufen, ohne ein eigenes Windowsfenster hierfür zu öffnen. Beispiel: Acrobat Reader für PDF-Dokumente.
BSI (Bundesamt für Sicherheitin der Informationstechnik)
Das 1991 gegründete Bundesamt gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministerium des Innern und ist eine unabhängige und neutrale Stelle für Fragen zur IT-Sicherheit in der Informationsgesellschaft. Das BSI untersucht Sicherheitsrisiken bei der Anwendung der Informationstechnik und entwickelt Sicherheitsvorkehrungen.
Bug (engl. Käfer)
Mit Bug werden Fehler in Programmen bezeichnet.
BundOnline
E-Government-Initiative des Bundes mit der Zielsetzung, alle online-fähigen Dienstleistungen des Bundes bis 2005 online anzubieten.
Byte
Ist eine Informationseinheit und besteht aus 8 Bit. Ein Byte speichert einen Buchstaben (26 kleine, 26 große, dazu Umlaute, 10 Ziffern, Sonderzeichen etc.). Ein Computerwort umfasst je nach Maschine 8, 16, 32 oder 64 Bit. Mit den Begriffen Kilobyte (1024 Bytes), Megabyte (1024 Kilobytes), Gigabyte (1024 Megabytes) wird die Größe einer Datei, beziehungsweise eines Programms angegeben. Bits werden mit einem kleinen "b" abgekürzt, Bytes mit einem großen "B".
Cache
Pufferspeicher, der Daten schneller zur Bearbeitung bereitstellt. Auch: Lokales Verzeichnis für beim Surfen im Internet besuchte Seiten, die so nicht erneut geladen werden müssen.
Call by Call
Eine kostensparende Art des Telefonierens, bei der sich der Kunde vor jedem Gespräch für eine Telefonfirma entscheidet. Dies wird dadurch ermöglicht, dass fünf- bis sechsstellige Netzkennzahlen vor der eigentlichen Rufnummer gewählt werden.
CD-ROM
Datenträger, Abkürzung für Compact Disk Read Only Memory. Eine CD-ROM ist ein Massenspeicher, der bis zu ca. 700 MB Daten enthalten kann. Es handelt sich hierbei um eine Kunststoffscheibe, die mit einem Laserstrahl abgetastet wird. Eine CD-ROM kann vom Anwender nicht beschrieben werden, sondern wird mit Daten versehen ausgeliefert (z. B. mit einem Programm). Äußerlich ähnelt eine CD-ROM einer herkömmlichen Musik-CD.
CD-RW
Eine Art CD-R, die jedoch mehrmals mit Hilfe eines CD-RW-Brenners beschrieben und auch wieder gelöscht werden kann.
CD-RW-Brenner
Gerät zum Beschreiben (Brennen) von CD-Rs oder CD-RWs, meist in einen Computer eingebaut. CD-RWs können hiermit nicht nur beschrieben, sondern auch gelöscht werden.
CeBIT (Centrum der Büro- und Informationstechnik)
Weltweit größte Messe für Informationstechnik, jährlich in Hannover.
CERT
Abkürzung für den englischen Begriff "Computer Emergency Response Team", also sinngemäß "Computer Notfall Reaktionsteam". Das erste CERT wurde 1988 in den USA gegründet. CERT-Teams befassen sich mit IT-Sicherheit und geben Warnmeldungen und Sicherheitsinformationen heraus. CERTs arbeiten normalerweise für IT-Fachleute. Mit dem für jedermann verständlichen Bürger-CERT stehen diese Dienste nun auch den Normalanwendern zur Verfügung.
Chat
Gespräch über die Tastatur, als Echtzeit-Dialog oder zwischen mehreren Teilnehmern. Die Chatter treffen sich in Chatrooms, die manchmal von Moderatoren betreut werden.
Client
Ein Client ist ein Computer, der Dienste in Anspruch nimmt. So ist ein PC, wenn er beispielsweise WWW-Seiten abruft, ein Client. (siehe auch Server)
Cloaking
Eine Methode zur Manipulation von Suchmaschinen. Dabei wird dem Robot eine Webseite als Ergebnis untergeschoben, auf die die konkreten Suchbegriffe passen, die dem Suchenden dann aber nicht angezeigt wird. Sobald dieser auf den Link klickt, wird er automatisch auf eine andere Webseite umgeleitet.
Cluster
Gruppen von themenverwandten Begriffen im Index einer Suchmaschine. Die Ergebnisse einer Suche können durch den Einsatz von Clustern verbessert werden, themenverwandte Links können im Ranking angehoben werden.
CMOS-RAM
Besonders energiesparender Speicher. Er wird für Daten eingesetzt, die auch nach Ausschalten des PCs gespeichert bleiben sollen, wie z. B. Konfiguration oder die Echtzeit-Uhr.
Code (auch Programmcode oder Quelltext)
Befehlsfolgen, die nach einer Kompilierung zu einem Programm werden. Programmcode wird von einem Programmierer erstellt.
Content-Filter (engl. Inhalte-Filter)
Ein Content-Filter versucht, Inhalte zu erkennen und davon bestimmte herauszufiltern. Es gibt Content-Filter, die Werbung aus Web-Seiten eliminieren oder welche, die verhindern wollen, dass beispielsweise jugendgefährdende Inhalte angezeigt werden können.
Cookie
Zeichenfolge, die mit einer Web-Seite vom Server geladen werden kann und bei einer erneuten Anfrage an den Server mitgesendet wird. Sinn ist, Besucher wiederzuerkennen, so dass es beispielsweise nicht erforderlich ist, Nutzerdaten neu einzugeben.
DARPANET (Defense Advanced Research Projects Agency NETwork)
Militärische Variante des ARPANET.
Data-Miner
Programm zum Sammeln, Herausfiltern und Übermitteln von bestimmten Daten aus internen Unternehmensdatenbanken und externen Informationsquellen. In den gewonnenen Daten sucht der Data Miner anschließend nach Mustern und Zusammenhängen und gewinnt dadurch neue Informationen. Auftraggeber sind Unternehmen, die die Daten zur Analyse und Vorhersage von Verhaltensweisen und Trends und als Entscheidungshilfe nutzen.
Datei
Zusammengehörende Daten, die beispielsweise mit einem Anwendungsprogramm erstellt und unter einem Datei-Namen auf dem Datenträger gespeichert werden. Alle Daten auf einem Datenträger sind in Form von Dateien (und Verzeichnissen) organisiert.
Datei-Name
Bezeichnung für eine Datei. Dabei kann auf einem Rechner ein Datei-Name in einem Verzeichnis nur einmal vorkommen. D. h., dass sich Dateien mit dem gleichen Namen in unterschiedlichen Verzeichnissen befinden müssen.
Datei-Viren (auch File-Viren)
Datei-Viren lagern sich an Programmdateien an. Sie verbreiten sich durch Aufruf einer infizierten Programmdatei.
Datenkonvertierung
Nicht nur die Verwendung von unterschiedlicher Hardware, auch nicht lesbare Datenformate können zu einem Problem beim Datenaustausch werden. Da Texte, Grafiken u.a.in bestimmten Datenformaten gespeichert sind, müssen diese "fremden" Daten erst dem eigenen Format angepasst werden, um lesbar zu sein.
Datenschutz
Schutz der allgemeinen Persönlichkeitsrechte von natürlichen Personen (Menschen), insbesondere den Anspruch auf Achtung der Privatsphäre, vor einer missbräuchlichen Datenverarbeitung.
Datensicherung
siehe Backup.
Datenträger
Medium für die dauerhafte Speicherung von Daten. Hierbei kann es sich beispielsweise um Festplatten, Disketten oder CD-ROMs handeln.
DECT (Digital European Cordless Telecommunications)
Funkstandard für Sprach- und Datenkommunikation besonders bei Schnurlostelefonen und Haustelefonanlagen.
DES (Data Encryption Standard)
Weitverbreiteter Verschlüsselungsalgorithmus mit einer Schlüssellänge von 56 Bit. DES wurde bereits geknackt und kann daher heute nicht mehr als sicher angesehen werden.
Dezentrales Netz
Netz, bei dem die wichtigen Funktionalitäten nicht an zentraler Stelle zusammengefasst sind. Ein Beispiel hierfür ist das Internet, das aus verschiedenen einzelnen Netzen besteht.
DFÜ (Datenfernübertragung)
Als DFÜ werden die Teile des Betriebssystems bezeichnet, die zur Anbindung an das Internet (oder andere Rechner) über Telefonleitungen dienen.
DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)
Ermöglicht die dynamische Zuweisung von IP-Adressen, was die Einbindung eines neuen Rechners in ein Netzwerk (z.B. Internet oder LAN stark vereinfacht.
Dialer
siehe 0190-Dialer.
Dienstprogramm (auch Hilfsprogramm)
Ein Dienstprogramm dient der Verwaltung des Computers und anderer Programme oder Daten. Ein Beispiel hierfür ist beispielsweise ein Backup-Programm oder ein Viren-Suchprogramm.
Differentiell
Art der Datensicherung. Bei einer differentiellen Datensicherung werden nur die Daten gesichert, die sich nach der letzten Vollsicherung geändert haben. Dies hat den Vorteil, dass das Rückspielen der Daten relativ einfach (nämlich mit dem Vollbackup und dem letzten Backup) möglich ist.
Digitale Signatur
Kryptografisches Verfahren, das es ermöglicht, elektronische Dokumente zu unterzeichnen (zu signieren), sodass auf den Urheber wie bei einer klassischen Unterschrift zurückgeschlossen werden kann. Mit einer digitalen Signatur kann auch verhindert werden, dass Dokumente unbemerkt manipuliert werden.
Diskettenlaufwerk
Gerät zum Lesen und Bespielen von Disketten, meist in den Computer eingebaut. Heute ist fast nur noch das 3,5 Zoll-Format vorhanden. Früher gab es weitere Formate. Eine heutige Diskette kann in der Regel bis zu 1,44 MB Daten speichern. (siehe auch ZIP-Laufwerk)
DNS (Domain Name Service/Domain Name System)
DNS ist einer der wichtigsten Dienste im Internet, welcher für die Umsetzung von Namen (URLs) in IP-Adressen verantwortlich ist.
Domain
Teil eines Rechnernamens. Die Domain gibt in den meisten Fällen die Organisation wieder. So steht die Domain bsi.de für das BSI.
DOS (Disk Operating System)
Betriebssystem. Verschiedene DOS (z. B. MS-DOS, DR-DOS, PC-DOS, Novell-DOS) waren in den 80er und frühen 90er Jahren beliebte Betriebssysteme für PCs.
DoS-Angriff Denial of Service ( = außer Betrieb setzen)
Bei einem Denial of Service-Angriff wird ein Computer von vielen anderen Rechnern aus mit Netzwerkpaketen oder Anfragen bombardiert. Der Rechner kann die gewaltigen Paketmengen oft nicht verarbeiten und bricht überlastet in sich zusammen. Starten mehrere Quellen gleichzeitig einen Angriff, spricht man von einem DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service-Angriff).
Download(engl. Herunterladen)
Übertragung von Daten von einem fremden Rechner auf den eigenen Rechner, zum Beispiel die aktuelle Version des eigenen Browsers aus dem Internet
DSL (Digital Subscriber Line)
Erlaubt über herkömmliche Telefonleitungen eine schnelle Internet-Anbindung (üblich sind 768 kBit/s).
DSL-Splitter
Ein Gerät, das den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Geräte über eine DSL-Leitung ermöglicht.
DVD (Digital Versatile Disc)
Datenträger. Die DVD ist der CD-ROM ähnlich. Sie hat jedoch eine höhere Speicherkapazität (4,7 GB - bis zu 17 GB). Es gibt verschiedene Speicherformate wie zum Beispiel DVD-ROM, DVD Video, DVD Audio.
Dynamische Webseiten
Internetseiten, die zwar ein festes Format haben, deren Inhalte aber ganz oder teilweise abhängig von der Nutzereingabe durch den Webserverindividuell erzeugt werden.
E-Administration
Sammelbegriff für elektronische Dienstleistungen, die im Rahmen der öffentlichen Verwaltung eingesetzt werden. Häufiger verwendet wird der Begriff E-Government.
E-Commerce (Electronic Commerce)
Handel mit Hilfe des Internets.
E-Democracy
Die Ausübung politischer Rechte, die Diskussion über politische Fragen und die politische Entscheidungsfindung mit Unterstützung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien.
E-Government (Electronic Government)
Engl. für Elektronische Verwaltung. Dienstleistungsangebot der Verwaltung im Internet, welches Kunden der Verwaltung erlauben soll, Behördengänge so weit wie möglich elektronisch abzuwickeln.
E-Health
Einbindung moderner Informations- und Kommunikationstechniken in den Gesundheitssektor. Dazu zählen etwa die Bereitstellung von Online-Gesundheitsinformationen, virtuelle Diskussionen und Foren von Patienten- oder Angehörigengruppen, die Online-Beratung von Patienten oder auch der elektronische Vertrieb von Medikamenten oder gesundheitsnahen Dienstleistungen wie etwa Versicherungen.
E-Learning
Lernprozesse unter Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechniken (Internet, CD-ROM, Videoseminare etc.).
E-Mail (Electronic Mail)
elektronische Post
E-Mail Spoofing
Aus dem Englischen "to spoof": hereinlegen, verulken: Das illegale Verwenden von fremden Domainnamen in E-Mail-Adressen.
E-Mail-Account
Das Zugriffsrecht auf die eigene E-Mail-Adresse.
E-Mail-Adresse
Weltweit eindeutige Adresse, an die E-Mails verschickt werden können. Sie besteht aus einer Nutzerbezeichnung (erika.mustermann), aus dem at-Zeichen (@) und einer Domain-Bezeichnung(z. B. provider.de): erika.mustermann@provider.de.
E-Mail-Header
Der E-Mail-Header ist die Information, die am Anfang einer E-Mail steht. Er zeigt den Zustellweg der E-Mail chronologisch rückwärts an: Im Header sind Sender und Empfänger der E-Mail sowie Name und IP-Adresse der Server eingetragen, über die die E-Mail verschickt wurde. Auch der E-Mail-Betreff findet sich im Header wieder. Header dienen dazu, den Absender einer E-Mail zu identifizieren. E-Mail-Programme zeigen den Header oft nicht vollständig an. Stattdessen werden nur einige Informationen des Headers im E-Mail-Programm aufbereitet angezeigt (Von-Feld, Betreff-Feld...).
Ego-Shooter
Computerspiele, in denen der Spieler in eine menschliche oder zumindest einem Menschen ähnliche Figur schlüpft und aus deren Perspektive häufig brutale Aktionen (wie etwa Schussgefechte) erlebt und gestaltet. Zu den bekanntesten Vertretern zählen Spiele der Serien "Doom" oder "Counter-Strike". Dabei wird nicht nur gegen den Computer sondern - über das Internet oder bei eigenen LAN-Partys – auch gegen andere Personen gespielt
Einspielen
ugs. für das Zurückübertragen einer Datensicherung
EMS
Steht für Enhanced Message Service. Ermöglicht das Versenden und den Empfang von kleineren Bildern, (Klingel-)Tönen oder formatierten Texten über Handys.
Ethernet
Drahtgebundene Netzwerktechnologie für die örtlich begrenzte Nutzung (bis zu 10 km Ausdehnung). Es existieren verschiedene Ethernet-Varianten, welche sich durch die mögliche Geschwindigkeit der Datenübertragung und Reichweiten unterscheiden.
.exe-Datei
Auf dem Betriebssystem Microsoft Windows als Computerprogramme ausführbare Dateien tragen typischerweise die Dateiendung .exe (von executable, engl.ausführbar).
Extranet
Spezieller Bereich einer Internetpräsenz, der nur einem bestimmten externen Nutzerkreis zugänglich gemacht wird. Extranets werden oft von großen Firmen genutzt, um ihren Kunden Informationen zur Verfügung zu stellen, ohne diese im Internet öffentlich zu publizieren und damit jedermann zugänglich zu machen.
Festplatte (auch Harddisk)
Magnetisch arbeitender nicht flüchtiger Speicher im PC, in der Regel fest eingebaut. Eine Festplatte besteht aus einer oder mehreren Metallscheiben, auf denen die Daten und Programme gespeichert sind. Schreib-/Leseköpfe können die Metallscheiben, die sich sehr schnell drehen (einige tausendmal in der Minute) mit Daten beschreiben oder diese lesen. Um damit arbeiten zu können werden die Daten vom PC in den Arbeitsspeicher geladen.
Filter-Software:
Im Zusammenhang mit Kinderschutz verwendeter Begriff für Softwareprogramme, die den Aufruf von Webseiten mit für Kinder ungeeigneten Inhalten verhindern.
FinTS (Financial Transaction-Services)
FinTS ist eine Weiterentwicklung des Home-Banking-Standards HBCI. Unter anderem wurden die in HBCI verwendeten Sicherheitsverfahren um das PIN-/TAN-Verfahren ergänzt. Der Name HBCI steht in Zukunft nur noch für die chipkartenbasierten Sicherheitsverfahren (beziehungsweise das RSA-Diskettenverfahren).
Firewall
Hard- und Software, die den Datenfluss zwischen dem internen Netzwerk und dem externen Netzwerk kontrolliert. Eine Firewall kann aus einem oder mehreren Rechnern bestehen. Ziel ist meist der Schutz interner Netze vor dem Internet.
Firmware Upgrade
Nennt man das Einspeichern einer aktuellen Version von Software in spezielle Speicherbausteine (ICs) eines elektronischen Gerätes.
Flatrate
Zeitunabhängige Abrechnungsart für die Vermittlung des Internet-Zugangs durch den Provider. In der Regel sind mit einer monatlichen Pauschale alle Kosten abgegolten - unabhängig von der tatsächlichen Online-Zeit.
Format (Dateiformat)
Das Dateiformat definiert den Typ einer Datei. So bezeichnet beispielsweise das Format .doc Textdateien, die mit dem Programm WinWord (oder einer anderen Textverarbeitung, die das Format unterstützt) erstellt wurden.
Freeware
Freie Software. Bei Freeware handelt es sich um Software, die ohne Lizenzgebühren oder ähnliches (also ohne Kosten für den Anwender) genutzt werden darf. Meist darf Freeware auch beliebig kopiert und weitergegeben werden. (siehe auch Shareware u. Open Source Software)
Frequenzband
Die für die technische Kommunikation verwendeten elektromagnetischen Wellen werden nach ihrer Frequenz in Bereiche aufgeteilt, die Frequenzbänder genannt werden.
FTP (File Transfer Protocol)
Protokoll zur Dateiübertragung von und zu entfernten Rechnern.
Funk-LAN-Karte
Karte, die eine Teilnahme an drahtlosen Netzwerken ermöglicht.
Gateway Server
Server, die bei VoIP eine Verbindung zwischen dem Internet und dem herkömmlichen Telefonnetz herstellen – und zwar in beide Richtungen; also von einem VoIP-Teilnehmer ins Fest-/Mobilnetz und umgekehrt.
GIF (Graphics Interchange Format)
Dateiformat für Graphiken. Da GIF recht kompakte Bilddateien liefert, wird es häufig bei Datenübertragungen eingesetzt. Es kann von den gängigen Webbrowsern dargestellt werden. Weitere populäre Graphik-Dateiformate im WWW sind JPG und PNG.
Government to Citizen (G2C)
Bezeichnet die internetgestützte Kommunikation zwischen Bürgern und dem Staat. Ein Beispiel für eine G2C-Maßnahme wäre die elektronische Durchführung von Wahlen oder Abstimmungen.
GPRS (General Packet Radio Service)
Paketorientierten Datendienst der es ermöglicht, Daten im GSM-Netz zu übertragen.
GSM (Global System for Mobile Communication)
Das weltweit führende öffentliche Netz zur mobilen Sprach- und Datenkommunikation.
Hardware
Hardware sind die materiellen Teile des PCs, beispielsweise die Festplatte. Auch ein Drucker oder die Tastatur ist Hardware. Auf der Hardware läuft die Software.
HBCI (Home Banking Computer Interface)
Standard zur Absicherung von Online-Banking. Bei HBCI können Chipkarte als Sicherungsmittel verwendet werden, aber auch nur Disketten oder PIN-/TAN-Listen. (siehe auch FinTS)
Hoax (engl. Streich, blinder Alarm)
Der Begriff Hoax bezeichnet im Internet eine Falschmeldung über einen angeblichen Virus.
Home-Banking
Das Abwickeln von Bankgeschäften von zuhause aus, beispielsweise per Telefon oder mit Hilfe des Internets (Online-Banking).
Host
Alternative Bezeichnung für Server.
Hotspot
Zugangsmöglichkeit zu Funknetzwerken (WLAN) an öffentlichen Plätzen, wie z. B. Bahnhof und Flughafen. (siehe auch Access Point)
Hotzone
Zugangsmöglichkeit zu Funknetzwerken (WLAN), die über eine größere Reichweite als Hotspots verfügt und sogar ganze Stadtteile umfassen kann.
HSCSD (High Speed Circuit Switched Data)
Ein Standard, der durch die Bündelung von Kanälen eine schnellere Datenübertragung über GSM-Netze ermöglicht.
HTML (Hyper Text Markup Language)
Beschreibungssprache für WWW-Seiten, die mit Hilfe eines Browsers dargestellt werden können. HTML-Seiten können untereinander verlinkt sein und verschiedene Multimedia-Elemente enthalten.
HTTP (Hypertext Transfer Protocol)
Übertragungsprotokoll für WWW-Seiten.
HTTPS (Hypertext Transfer Protocol over SSL)
Protokoll zur verschlüsselten Übertragung von WWW-Seiten.
Hub
Netzkoppelelement. Ein Hub ist an verschiedene Netzkabel angeschlossen. Alle Signale, die er von einem dieser Kabel empfängt, sendet er an alle wieder aus. Am anderen Ende dieser Kabel können beispielsweise Rechner, weitere Hubs oder Router angeschlossen sein.
Hypertextstruktur
Das Internet basiert auf HTML und ermöglicht so die Vernetzung aller Dokumente untereinander per Link.
i-mode
Ein Dienst, der das Internetsurfen über Handys ermöglicht, ohne dass – wie bei WAP – die Seiten dafür extra umgeschrieben werden müssen.
Icon
Kleine Bildelemente, die bei graphischen Benutzeroberflächen als Ergänzung bei Dateien eingesetzt werden. Über Icons lassen sich in der Regel auch Programme starten (durch Klick oder Doppelklick mit dem Mauszeiger).
IEEE 802.11x
Weltweit gültige Standards für drahtlose Netzwerke, erarbeitet vom „Institute of Electrical and Electronics Engineers“ (IEEE).
Iframe (Abkürzung für Inlineframe)
Einfaches Gestaltungsmittel für Webseiten, das es ermöglicht in einem Rahmen (Frame) in einer Webseite beispielsweise eine andere Webseite darzustellen.
Implementierung
Integration bestimmter Funktionalitäten oder Algorithmen in ein Produkt.
Importieren
Laden von Daten in eine Datei.
Infrastruktur-Modus
Möglichkeit, ein WLAN zu betreiben. Dabei kommunizieren zwei oder mehrere mit einer Funk-LAN-Karte ausgestattete mobile Endgeräte über einen Access Point miteinander.
Inkonsistenz
Fehler in Dateien oder Dateisystemen. Mit Hilfe mathematischer Verfahren werden Dateien und Dateisysteme auf ihre Unversehrtheit (Konsistenz) untersucht. Wird eine Inkonsistenz festgestellt, kann sie in vielen Fällen durch spezielle Programme wieder behoben werden.
Inkrementell
Art der Datensicherung. Bei einer inkrementellen Datensicherung werden nur die Daten gesichert, die sich nach der letzten Sicherung geändert haben. Dies hat den Vorteil, dass die Sicherung relativ unaufwändig ist. (vgl. auch differentiell)
Installieren
Bevor ein Programm oder auch das Betriebssystem auf einem Computer seine Aufgaben erfüllen kann, muss es auf diesem installiert werden. Dazu werden einerseits benötigte Dateien von einem Datenträger auf die Festplatte des Computers kopiert und andererseits auch Konfigurationen vorgenommen, die das Programm an die jeweilige Umgebung(z. B. Vorgaben des Benutzers) anpassen.
Instant Messaging
Ein Service für Online Chats und das Versenden kurzer Nachrichten. Dabei ist vorab keine Verabredung nötig – die Anwesenheit von Gesprächspartnern wird automatisch signalisiert. Die populärsten Programme dafür sind ICQ (das englische Kürzel für "I seek you", also "Ich suche dich") und der MSN Messenger von Microsoft.
Interface (engl. Schnittstelle)
Bezeichnet das Bindeglied zwischen zwei verschiedenen Ebenen, zum Beispiel Computer/Drucker (bei Hardware) oder Software/Mensch.
Internet
Kurzform von "Interconnected Network"und Bezeichnung für ein weltweites Datennetz, das sich aus vielen kleineren lokalen Netzen zusammensetzt. Das Internet ist aus dem ARPAnet hervorgegangen und basiert auf TCP/IP. Es beinhaltet verschiedene Internetdienste.
Internet Connection-Sharing
Eine Methode, mit der die Verbindung mehrerer Computer mit dem Internet über eine einzige Verbindung und IP-Adresse ermöglicht wird.
Internet Explorer
Marktführender Browser der Firma Microsoft (andere Browser: Netscape Navigator, Mozilla, Opera)
Internet-Provider
siehe Provider
Internetdienste
Die bekanntesten Internetdienste sind das World Wide Web (WWW), E-Mail und Usenet.
Intranet
Firmen- oder konzerninternes Netzwerk, das meist auf TCP/IP basiert.
IP-Adresse
Weltweit eindeutige Adresse für an das Internet angeschlossene Rechner. Eine IP-Adresse besteht aus vier Byte, die durch Punkte getrennt sind: z. B. 194.95.179.205
IP-Nummer
siehe IP-Adresse
IP-Spoofing
Durch das Einfügen einer falschen IP-Absenderadresse wird der Besucher eines Internetauftritts getäuscht - er glaubt, sich auf einer anderen Seite zu befinden, als es tatsächlich der Fall ist.
IPSec (IP Security Protocol)
Der am weitesten verbreitete Sicherheitsstandard für VPN. Gewährleistet Vertraulichkeit, Authentizität und Integrität. Bislang nur im Hochsicherheitsbereich verbreitet.
IrDA
Eine Art der Datenübertragung von Daten mittels Infrarotwellen, entwickelt von der Infrared Data Association.
ISDN (Integrated Services Digital Network)
Deutsch: dienstintegriertes Digitalnetz. Netz, das sowohl zur Übermittlung von Daten als auch von Telefonaten und anderen Kommunikationsdiensten dient. Bei ISDN handelt es sich um einen internationalen Standard. In Deutschland ist ISDN sehr weit verbreitet.
ISDN-Leitung
Leitung im digitalen ISDN-Netz.
ISDN-Router
Ein ISDN-Router dient dazu ein Computer-Netzwerk oder einen Rechner über das ISDN-Netz mit Hilfe des Providers mit dem Internet zu verbinden.
ISP (Internet Service Provider)
ISP ist ein Unternehmen , das Internetdienstleistungen wie z.B. Internetzugänge, E-Mail-Accounts, Newsserver, Web-Hosting, Domain-Hosting etc. anbietet.
IT (Information Technology)
Informationstechnik, früher DV (Datenverarbeitung)
IT-Grundschutzhandbuch
Sehr umfangreiches Handbuch des BSI zur Erstellung von IT-Sicherheitsrichtlinien. Das Grundschutzhandbuch kann vom Bundesanzeigerverlag bezogen werden.
IT-Sicherheit
Bezeichnet die Sicherheit aller IT-Systeme. Ziel ist es, unberechtigte Zugriffe auf Computer und Netze zu verhindern. Dazu müssen sicherheitskritische Software- und Konfigurationsfehler in unsicheren Netzen, zum Beispiel dem Internet, erkannt und beseitigt werden.
Java
Von der amerikanischen Firma Sun entwickelte Programmiersprache, die besonders im Internet verwendet wird. Mit Hilfe eines Browsers werden kleine (vorkompilierte) Programme geladen und zur Ausführung gebracht. So sind praktisch beliebige Funktionen mit einem Browser möglich.
Java Virtual Machine (JVM)
Für die Ausführung von Java-Programmen notwendig. Eine JVM ist an das jeweilige Betriebssystem angepasst und ermöglicht den Java-Programmen ihre Ausführung.
JavaScript
Objektbasierte Skriptsprache zur dynamischen Gestaltung von Webseiten. JavaScript wird im Gegensatz zu serverseitigen Skriptsprachen (wie z. B. PHP) auf dem Client (Webbrowser) interpretiert und ausgeführt. JavaScript wird zum Beispiel zur Realisierung von Ticker-Laufschriften oder animierten Navigationsknöpfen eingesetzt.
JSP (JavaServer Pages)
Eine auf der Programmiersprache Java basierende Technologie zum dynamischen Erzeugen von Webseiten.
Kalt-Start
Das Starten eines bis dahin abgeschalteten Computers bezeichnet man auch als Kalt-Start.
Kettenbrief
Siehe Hoax.
Keylogger
Spyware-Programme, die die Tastatureingaben von PC-Nutzern überwachen und an fremde Personen weiterleiten. Keylogger werden von den gängigen Antivirenschutzprogrammen erkannt. Hierfür ist wichtig, dass die Antivirenschutzprogramme mit den jeweils neuesten Signaturen ausgerüstet sind.
Keyword
Stichwort, das in Suchmasken eingegeben wird. Die Suchmaschinen-Datenbankenvergleichen das Keyword mit ihrem Datenbestand und weisen die Treffer als Ergebnisse aus.
Keyword Spamming
Vielfaches Verstecken von Keywords auf Internetseiten. Unlautere Methode, um in Suchmaschinen-Rankings eine gute Position zu bekommen.
Knotenrechner
Abstrakter Begriff für Rechner, die an den Punkten betrieben werden, an denen mehrere Datenleitungen zusammentreffen. Auch Router werden manchmal als Knotenrechner bezeichnet.
Konfigurationsdatei
Datei in der das Betriebssystem oder ein Programm speziell ausgewählte Einstellungen gespeichert hat. Die meisten Programme benötigen derartige Konfigurationsdateien um stabil und vernünftig ablaufen zukönnen.
Lager
Mechanische Vorrichtung um sich drehende Dinge in einer definierten Position zuhalten. Im Computer werden Lager beispielsweise in Lüftern und Festplatten verwendet.
LAN (Local Area Network)
Lokales Netz. So wird beispielsweise das hausinterne Netz eines Unternehmens genannt.
LAN-Party
Party, bei denen Jugendliche über eigens eingerichtete lokale Netzwerke Computerspiele mit- bzw. gegeneinander spielen.
Lineares Netzwerk
Netz, bei dem sich alle Rechner quasi an einer Leitung (einem Bus) befinden. Die Bezeichnung "Netz" ist hier also nicht wörtlich zu nehmen.
Link
Verweis auf eine andere Seite oder Information im WWW, meist in Form einer HTML-Seite. Ein Link ist oft als farblich abgesetzter, unterstrichener Text zuerkennen. Häufig sind auch hinter Grafiken Links auf weiterführendeDaten. Klickt man mit der Maustaste auf einen solchen Link, ruft der Browser die zugeordneten Daten auf.
Location Based Services
Darunter versteht man über das Handy abrufbare Dienste, die den Standort des Benutzers berücksichtigen. Dazu zählen etwa Services rund um Bahnverbindungen oder Routenplanungen.
M-Commerce
Damit bezeichnet man das Erledigen von Einkäufen über Handys. Ein verwandter Begriff dazu ist der E-Commerce, das "Einkaufen im Internet ".
MAC MessageAuthentication Code
Kommt im Rahmen der Integritäts- und Authentizitätssicherung zum Einsatz: An eine unverschlüsselt übermittelte Nachricht angeschlossene Datenmenge, durch die garantiert wird, dass die Informationen während der Übermittlung nicht verändert wurden.
MAC-Adress-Filter
Schutzmaßnahme für WLAN. Nur bestimmten WLAN-Karten wird nach Überprüfung ihrer MAC-Adressen der Zugang gestattet.
MAC-Adresse (Media Access Control)
Eine vom Hersteller vorgegebene in der Regel unveränderbare Identifizierungsnummer einer Netzwerkkarte.
Makro
Folge von Befehlen, die festgehalten und als Makro abgespeichert werden. Wird ein Makro aufgerufen, werden die gespeicherten Befehle in der aufgezeichneten Reihenfolge wieder abgearbeitet. Makros werden in der Regel in Anwendungsprogrammen für wiederkehrende Aufgaben verwendet. Populär sind hier besonders Office-Anwendungen.
Makro-Virus
Makro-Viren sind in Dateien enthalten, diese infizieren jedoch nicht die Anwendungsprogramme, sondern die damit erzeugten Dateien. Betroffen sind alle Anwendungsprogramme, bei denen in die erzeugten Dateien nicht nur einzelne Steuerzeichen, sondern auch Programme (Makros) und andere Objekte eingebettet werden können. Besonders häufig treten Makro-Viren bei populären Office-Anwendungen auf.
Man-In-The-Middle-Angriff
Ein Angriff auf den Kommunikationskanal zwischen zwei oder mehreren kommunizierenden Personen bzw. Computer-Systemen. Der Angreifer versucht dabei, die Kommunikation unbemerkt unter seine Kontrolle zu bringen mit dem Ziel, die ausgetauschten Informationen nach seinem Belieben einsehen oder manipulieren zu können.
Massenmail
Mit Massenmails sind E-Mails gemeint, die an sehr viele Empfänger verschickt werden. Hierbei kann es sich um reguläre E-Mails an einen großen Interessenten-Kreis handeln. Meist ist es jedoch sogenannte Spam-Mail (oder Junk-Mail), die Werbezwecken dient und unaufgefordert - häufig mit gefälschter Absenderkennung - versandt wird.
Meta-Tag
Zusätzliche im Kopf von Internetseiten hinterlegte Informationen wie Keywords, die die Auffindbarkeit über Suchmaschinen erleichtern sollen.
MIME (Multipurpose Internet Mail Extensions)
Ursprünglich eine Erweiterung, die es einfach erlaubt, mit E-Mails verschiedene Dateien zu verschicken. Heute wird MIME auch in anderen Protokollen eingesetzt. MIME spezifiziert den Dateityp bei der Übertragung.
MMS (Multimedia Messaging Service)
Eine Übertragungstechnik für Multimedia-Daten zwischen Mobiltelefonen und anderen elektronischen Geräten.
Modem (MODulator/DEModulator)
Gerät zur Datenfernübertragung (DFÜ). Meist wird hiermit ein Gerät bezeichnet, das es erlaubt, Rechner über analoge Telefonleitungen mit einem Provider zu verbinden, der den Internetanschluss bietet. Dazu werden die digitalen Signale in verschieden hohe Pfeiftöne gewandelt (Moduliert), bzw. umgekehrt (Demoduliert). Weiterhin existieren beispielsweise DSL- oder auch Kabel-Modems.
Multimedia
Bei Multimedia werden verschiedene Sinne gleichzeitig angesprochen, beispielsweise wird beim Besuch einer Internetseite ein kurzer Film abgespielt oder es erklingt eine Musik.
Multipartite Viren
Virus mit den Eigenschaften verschiedener Virenarten, meist denen von Boot- und Dateiviren.
Navigation
Steuerung zu und durch die verschiedenen Web-Server. Hierbei verwendet der Anwender sowohl die Funktionen der Web-Browser als auch entsprechende Elemente in den unterschiedlichen HTML-Seiten eines Web-Auftritts.
Netzwerk
Verbund von Rechnern, die untereinander Daten austauschen. Netzwerk-Rechner können als Host bzw. Server Daten zur Verfügung stellen oder als Client auf diese zugreifen. In manchen Netzwerken üben die verbundenen Rechner auch beide Funktionen gleichzeitig aus.
Netzwerkknoten
Punkte, an denen verschiedene Teile eines Netzes oder verschiedene Netze verbunden sind. Über Netzwerkknoten läuft daher die Kommunikation zwischen den angeschlossenen Teilen.
Netzwerkprotokoll
In Netzwerken (z. B. dem Internet) kommunizieren die Rechner untereinander mit der Hilfe von definierten Protokollen. So steht IP beispielsweise für Internet-Protokoll. Unter Protokoll kann man sich so etwas wie die Sprache des Netzwerkes vorstellen.
Newsgroup
Der Internetdienst Newsgroup ermöglicht die Einrichtung von Foren, in denen sich die Nutzer über festgelegte Themen austauschen. Die Themen können technisch, gesellschaftspolitisch, randgruppenbezogen, aber leider auch gewaltverherrlichend, sexistisch oder am Rande der Legalität sein. Mitteilungen in diesen Newsgroups werden für lange Zeit von bestimmten Servern gespeichert.
Online-Banking
Bankgeschäfte (z. B. Überweisungen oder Aktienhandel) über das Internet.
Open Relay Server (ORS)
E-Mail-Server (SMTP-Server), der nicht nur für einen bestimmten Adressbereich E-Mails entgegennimmt und verteilt, sondern E-Mails jeder beliebigen Adresse weiterleitet.
Open Source Software (OSS)
Bei OSS handelt es sich um Software, bei der der Quellcode mitgeliefert wird. Häufig, aber bei weitem nicht immer, ist OSS auch Freeware. (siehe auch Shareware)
Outlook Express
Einfaches E-Mail-Programm. Es ist recht weit verbreitet, da es im Lieferungsumfang der Windows-Betriebssysteme enthalten ist. Würmer nutzen häufig Schwachstellen in diesem E-Mail-Programm aus.
Pairing
Zwei Bluetooth-fähige Geräte wie Handys oder PDAs benötigen einen gemeinsamen Verbindungsschlüssel, um miteinander kommunizieren zu können. Dieser wird berechnet, nachdem auf beiden Geräten eine gleichlautende PIN eingegeben wurde. Die "besondere Vertrauensbeziehung" zwischen den beiden Geräten bezeichnet man als "Pairing".
Partition
Teil einer Festplatte. Eine Festplatte kann in verschiedene Partitionen aufgeteilt sein, die jeweils ein eigenes Dateisystem beinhalten.
Passwort
Mit der Eingabe eines Passwortes weist der Benutzer nach, dass er zu dem geschlossenen System eine Zugangsberechtigung hat. (Beispiel: Eingabe der Geheimzahl am Geldautomaten) Im Internet werden Passwörter bei bestimmten Diensten benötigt, zum Beispiel bei der Einwahl ins Internet über einen Internetprovider. Passwörter sollten Groß-, Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen enthalten und in regelmäßigen Abständen geändert werden.
Passwort-Manager
Programm, beispielsweise als Bestandteil eines Internetbrowsers, das Computernutzer bei der Verwaltung von Passwörtern unterstützt und diese archiviert.
Patch (engl. Flicken)
Kleines Programm, das Fehler in Anwendungsprogrammen oder Betriebssystemen behebt.
PDA (Personal Digital Assistant)
Kleiner, handlicher Computer, der hauptsächlich für persönliche Aufgaben wie Adress- und Kalenderverwaltung, Terminplanung, E-Mail und Projektmanagement genutzt wird.
PDF (Portable Document Format)
Ein plattformunabhängiges weit verbreitetes Dateiformat. PDF-Dokumente können zwischen Rechnern unterschiedlicher Betriebssysteme ausgetauscht und auch in Browsern mit dem entsprechenden PlugIn (PDF-Viewer) dargestellt werden. Es kann nur von wenigen Programmen erzeugt werden (z. B. Adobe Acrobat, Adobe Pagemaker).
Personal Firewall
Programm, das auf einer Arbeitsplatzmaschine installiert wird. Sie soll genau wie die normale Firewall den Rechner vor Angriffen von außen schützen und wird vorwiegend im privaten Bereich eingesetzt.
PGP (Pretty Good Privacy)
Ein hochsicheres Ver- und Entschlüsselungsprogramm, das für sehr viele verschiedene Rechner und Betriebssysteme existiert und inzwischen weitverbreiteter Standard ist. PGP gestattet den Austausch von Nachrichten ohne Verzicht auf Privatsphäre: vertrauliche Daten können gespeichert, transportiert und versendet werden.
Pharming
Eine Fortentwicklung des klassischen Phishings. Pharming ist eine Fälschung der Zuordnung von Namen zu IP-Adressen (unter Windows z. B. durch Manipulation der "hosts"-Datei oder deren Suchpfad), um Anfragen auf gefälschte Webseiten umzuleiten. Der Nutzer landet so auf einem manipulierten Server eines Phishers, obwohl er im Browser die richtige URL z. B. von Hand eingegeben hat. Pharming ist auch unter dem Begriff Domain-Spoofing bekannt.
Phishing
Kunstwort, das sich aus "password" und "fishing" zusammensetzt. Es bezeichnet einen Trick um mit Hilfe von gefälschten E-Mails anvertrauliche Daten zu gelangen.
Phone Board
Gerät, mit dessen Hilfe eine Verbindung zwischen herkömmlichen Telefonen und dem PC hergestellt werden kann. Damit wird VoIP ermöglicht.
PHP (PHP: Hypertext Preprocessor)
Eine serverseitig interpretierte Programmiersprache zum Erzeugen dynamischer Webseiten.
PIN
Ein Code in Form einer Persönlichen Identifikations Nummer. Kunden etwa von Banken oder Telefonunternehmen wird dadurch der alleinige elektronische Zugriff auf ihr Konto ermöglicht.
Ping
Ein Computerprogramm zur Überprüfung, ob ein bestimmter Rechner im Netzwerk erreichbar ist.
PKI (Public Key Infrastructure)
Sicherheitssystem zur Verschlüsselung von Informationen und zur Identifizierung von Anwendern mithilfe digitaler Zertifikate. Grundlage ist die asymmetrische Verschlüsselung. Public-Key-Kryptosysteme werden für zwei Aufgaben verwendet: zum Verschlüsseln von Mitteilungen (zum Beispieleiner E-Mail) und als elektronische Unterschrift (Digitale Signatur). Mithilfe von PKI-Programmen lassen sich Texte authentifizieren. Der Empfänger eines Textes kann dessen Verfasser damit eindeutig identifzieren.
PlugIn
Hilfsprogramm, das sich in ein anderes Programm "einklinkt" und dessen Funktionalitäten erweitert.
Pop-up-Fenster
Ein sich automatisch öffnendes Fenster bei einer graphischen Benutzeroberfläche. Ein Pop-up-Fenster kann sich beispielsweise beim Besuch einer WWW-Seite öffnen und auf besondere Dinge hinweisen. Pop-up-Fenster werden häufig zu Werbezwecken genutzt.
Port
Ein Port spezifiziert einen Dienst, der von außen auf einem Server angesprochen werden kann. Dadurch ist es möglich, auf einem Server verschiedene Dienste (z. B. WWW und E-Mail) gleichzeitig anbieten zu können.
Port-Scan
Bei einem Port-Scanversucht ein Angreifer herauszufinden, welche Dienste ein Rechner nach außen anbietet, in dem er alle nacheinander "anspricht". Ein Port-Scan dient in der Regel dazu einen Angriff vorzubereiten.
Prepaid-Karte
Ein System zur Abwicklung der Bezahlung bei Online-Geschäften. Um auf das Kartenguthaben zugreifen zu können, muss ein PIN-Code freigerubbelt werden. Auf der Internetseite des Kartenabieters kann das Guthaben auch noch durch ein individuelles Passwort abgesichert werden. Mit Hilfe von PIN und Passwort kann nun bei Online-Shops im Verbund des Kartenanbieters eingekauft werden.
Programme
Ein Programm dient dazu auf einem Computer eine spezielle Aufgabe zuerfüllen, beispielsweise Textverarbeitung. Ein Programm setzt dazu auf einem Betriebssystem auf. In der Regel verlangt ein spezielles Programm auch ein spezielles Betriebssystem.
Programmierer
Ersteller oder Autor von Programmen.
Programmiersprache
Mit Hilfe von Programmiersprachen werden Programme erstellt. Dazu werden Befehlsfolgen aneinandergereiht, die - nachdem sie mit Hilfe eines Compilers in eine maschinenlesbare Form gebracht wurden - auf einem Rechner zur Ausführung gebracht werden können. Populäre Programmiersprachen heißen beispielsweise Pascal, Basic, C oder Java.
Proprietäre Software
Software, die nur in bestimmten Umgebungen lauffähig ist. Meist ist hiermit Software für kommerzielle Betriebssysteme wie Windows gemeint. In der Regel ist der Quellcode nicht veröffentlicht, sodass eine Anpassung nicht möglich ist.
Protokolle
1.) Manche Programme dokumentieren in Protokollen (oder Protokolldateien), was sie getan haben, oder ob Fehler aufgetreten sind. 2.) siehe Netzwerkprotokoll
Provider
In der Regel ist hiermit der Zugangsvermittler zum Internet gemeint. Häufig wird auch von Internet-Provider, Internet-Access-Provider oder Internet-Service-Provider gesprochen.
Proxy (engl. Stellvertreter)
Zwischenspeicher. Ein Proxy ist ein Rechner in einem Netzwerk, der Daten, die aus dem Internet geladen werden (Internetseiten), zwischenspeichert. Wird ein zweites Mal auf diese Daten zugegriffen, kann stattdessen die Kopie herangezogen werden, sodass keine zusätzliche Kommunikation mit dem Internet erforderlich ist. Manche Proxys überprüfen auch, ob die Daten den Definitionen entsprechen. Proxys werden aus Performancegründen oder zur Steigerung der Sicherheit eingesetzt.
Prozessor
Zentrale Rechneneinheit in einem Rechner. Der Prozessor übernimmt alle Rechen- und Steueroperationen.
PSK (Pre-Shared Key)
Passwort, das im Rahmen der WLAN-Verschlüsselungsmethode WPA-PSK bzw. WPA2-PSK zum Einsatz kommt. Der PSK muss allen Teilnehmern eines WLAN bekannt sein. Mit seiner Hilfe wird ein spezieller Sitzungsschlüssel generiert.
Public E-Procurement
Öffentliche Einrichtungen gehen zunehmend dazu über, sich die von ihnen benötigten Waren und Dienstleistungen mit der Unterstützung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zu beschaffen bzw. auszuschreiben. Dieses Beschaffungssystem wird als "PublicE-Procurement" bezeichnet.
Public Private Partnership
Kooperationen zwischen öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen aus der Privatwirtschaft, mit deren Hilfe öffentliche Ziele besser erreicht werden sollen.
Push to Talk
Ein Handy-Service, der es möglich macht, Mobiltelefone wie Walkie Talkies zu nutzen. Durch das Drücken einer Taste können Sprachnachrichten gleichzeitig an eine oder mehrere Personen versendet werden.
Quellcode
siehe Code
Ranking
Platzierung in der Trefferliste einer Suchanfrage von Suchmaschinen, ist abhängig von speziellen Algorithmen, die von den Betreibern der Suchmaschinen geheim gehalten werden.
Rechner
Andere Bezeichnung für PC oder Computer.
Registry
Zentrale Datenbank bei Windows-Betriebssystemen, in der wichtige Einstellungen gespeichert sind. Ein Fehler in der Registry kann dazu führen, dass der Computer nicht mehr startet.
Reparaturmechanismus
Fehler an Dateien oder Dateisystemen können bis zu einer gewissen Grenze automatisch mit Hilfe mathematischer Verfahren wieder behoben werden.
Repeater
Gerät zur Verstärkung von elektronischen Signalen. Wird etwa zur Erhöhung der Reichweite von DECT eingesetzt.
Ressource
Zur Verfügung stehende Dateien oder Hardware. Als Ressourcen können beispielsweise Datenbanken, Drucker oder auch der Arbeitsspeicher eines Rechners bezeichnet werden.
Roaming
Stellt sicher, dass aktivierte Mobilstationen / Computer unabhängig vom Standort in allen Funkzellen des gesamten Netzes erreichbar sind bzw.sich überall einwählen können. Zudem garantiert es die ununterbrochene Kommunikation eines mobilen Clients (Laptop, PDA,Mobiltelefon) mit dem Netzwerk bzw. Internet.
Robot
Suchprogramm, das für Suchmaschinen das Internet durchsucht und die gefundenen Inhalte dem Index der Suchmaschine rückmeldet.
Router
Vermittlungstechnisches Gerät zur Verbindung technisch unterschiedlicher lokaler Netze. Es leitet aus dem einen Netz die für das andere Netz bestimmten Daten hinüber und weiß, welche Computersich in welchem der Netze befinden.
RSS (Really Simple Syndication)
RSS Ist eine Familie von XML-basierten Datenformaten. Die Abkürzung steht – je nach Version – für die Standards "RichSite Summary", "RDF Site Summary" oder "Really Simple Syndication". RSS wird verwendet, um Artikel oder deren Kurzbeschreibungen auf einer Webseite in maschinenlesbarer Form bereitzustellen. Ein "RSS-Feed" ist eine XML-Datei, die nur den Inhalt ohne jegliches Layout einer Webseite enthält. Mittels eines "RSS-Readers" lassen sich so z. B. die neuesten Informationen verschiedener Websites automatisch sammeln und strukturiert anzeigen. Einige RSS-Reader bieten die Möglichkeit, RSS-Nachrichten ähnlichwieE-Mails zu verwalten.
RTF (Rich Text Format)
RTF ist ein Dateiformat, dass speziell für den Datenexport und -Import formatierter Texte zwischen verschiedenen Textverarbeitungsprogrammen entwickelt wurde. Durch die Abspeicherung von Texten als *.rtf bleibt die Formatierung (jedoch nur Größe, Farbe und Schriftart) eines Textes auch beim Austausch von Textdateien zwischen Programmen verschiedener Hersteller erhalten.
Scanner
Hier: Teil der Antiviren-Software. Der Scanner durchsucht - scannt - Festplatte und Arbeitsspeicher nach Viren u. ä.
Scheiben
Auf den Metallscheiben einer Festplatte werden Daten gespeichert. Eine Festplatte kann aus einer oder mehreren Scheiben bestehen.
Schreib-/Lesekopf
Ein Schreib-/Lesekopf beschreibt und liest Festplatten, Disketten oder Magnetbänder. Die Daten werden mit Hilfe magnetischer Verfahren gespeichert.
Schreibschutz
Disketten können mit einem Plastikschieber schreibgeschützt werden. D. h., dass es dem Computer nicht möglich ist, auf eine derartige Diskette Daten zuschreiben. CD-ROMs sind immer schreibgeschützt.
Scrollen
Das Herauf- und Herunterblättern auf dem Bildschirm bei Dokumenten oder Web-Seiten, die mehr als eine Bildschirmseite ausfüllen.
Server
Ein Server ist ein Rechner, der Dienste bereit stellt. Die Dienste können unterschiedlichster Natur sein. Ein populäres Beispiel für einen Server ist ein WWW-Server. (siehe auch Client).
SET (Secure Electronic Transaction)
SET™ ist ein offener technischer Standard für E-Commerce, der durch Visa und MasterCard entwickelt wurde, um sichere Zahlungen per Kreditkarte über das Internet zu erleichtern. Über digitale Zertifikate wird eine Vertrauenskette über die Transaktionen gebildet, bei der sich sowohl Kunde als auch Händler authentisieren müssen.
Shareware
Art der Softwarevermarktung. Der Anwender hat dabei das Recht ein Programm eine gewisse Zeit zu testen und sich erst dann für den Kauf zu entscheiden und sich registrieren lassen. Unregistrierte Shareware hat manchmal Einschränkungen. Beispielsweise sind nicht alle Funktionen nutzbar oder das unregistrierte Programm läuft nur eine gewisse Zeit. Die unregistrierten Programme dürfen kopiert und weitergegeben werden. (siehe auch Freeware und Open Source Software)
Signatur
Dokumente, Programme usw. können signiert werden. Mit Hilfe dieser Signaturen kann festgestellt werden, wer der Urheber ist. Auch beweist eine intakte Signatur, dass die Daten nach dem Signieren nicht mehr verändert wurden.
SIP (Session Initiation Protocolbsite)
Internet Protokoll, das Sprache in Datenpakete umwandelt. SIP dient als Basis für VoIP.
Site (oder Website)
Die Gesamtheit der Web-Seiten, die unter einem Rechnernamen im Web zu erreichen ist.
Skype
Freeware zur Unterstützungvon VoIP Basiert auf der "Peer to Peer"-Technik; das bedeutet, dass die PCs der einzelnen Teilnehmer als Übertragungsstationen genutzt werden.
Smartphone
Mobilfunkgeräte, die die Funktionen von Handcomputern (PDA) und Handysmiteinander verknüpfen.
SMS
Steht für Short Message Service. Bezeichnet einen Dienst, mit dem Textnachrichten von bis zu 160 Zeichen zwischen Handys übertragen werden können.
SMTP (Simple Mail Transfer Protocol)
Dieses Protokoll wird für den Versand von E-Mails an einen oder mehrere Empfänger eingesetzt.
Snuff-Videos
Videosequenzen, in denen die Ermordung eines Menschen nachgestellt oder auch ein echter Mord gefilmt wird.
Software
Sammelbegriff für Betriebssysteme, Anwendungs- und Dienstprogramme u. ä.
Spam
Müll und Wurfsendungen in elektronischer Form (E-Mail). Gewöhnlich sind sie oft kommerzieller Art und werden an viele nicht daran interessierte Empfänger gesendet.
Spamdexing
Unlautere Methode, um in Suchmaschinen-Rankingseine gute Position zu bekommen: Suchmaschinen werden gezielt mit den immer selben Seiten überschwemmt. Diese werden in minimal veränderten Varianten vielfach angemeldet, so erscheinen in den Ergebnislisten dann immer wieder dieselben Links.
Spammer
Personen, die Spam (Werbe-Müll) versenden.
Spit (Spam over InternetTelephony)
Gegenstück zu "Spam". Mit Hilfe von VoIP werden massenweise Werbetelefonate durchgeführt.
Spyware (Schnüffelsoftware)
Programme, die Informationen über PC-Nutzer wie etwa persönliche Daten und Surfgewohnheiten ausspionieren und an Softwarehersteller oder Werbefirmen weiterleiten, wenn der PC online ist.
SSH (Secure Shell)
Ein Programm und Netzwerkprotokoll, über welches man sich auf einem entfernten Rechner einloggen und Programme ausführen kann. SSH ermöglicht Authentifizierung und Verschlüsselung der Verbindung.
SSID (Service Set Identifier)
Die auch "Network Name" genannte Zeichenfolge kann bis zu 32 Zeichen lang sein. Sie wird im Access Point eines WLAN konfiguriert. Nutzer können vorgeben, mit welchen – durch deren SSID gekennzeichneten - Netzwerken sich ein mit einer Funk-LAN-Karte ausgestattetes mobiles Endgerät verbinden soll.
SSL (Secure Socket Layer)
Möglichkeit zur Verschlüsselung der Datenübertragung. SSL ist zwar grundsätzlich für verschiedene Anwendungen nutzbar, relativ häufig ist der Einsatz aber lediglich bei Web-Zugriffen im Bereich des E-Commerce, Online-Banking oder E-Governments.
Sternverkabelung
Verkabelungsart eines Netzwerks, bei denen die einzelnen Rechner alle an eine zentrale Kopplungseinheit angeschlossen sind. Diese Kopplungseinheit kannbeispielsweise ein Hub sein.
Subframe
Manche Webseiten bestehen aus verschiedenen so genannten Frames oder Subframes. Dabei handelt es sich um einzelne Bereiche im Browser, die durch einen (eventuell unsichtbaren) Rahmen gegeneinander abgetrennt sind. Diese Frames werden einzeln und unabhängig aus dem Internet geladen und im Browser dargestellt.
Suchmaschine
Internetseiten, die dem Auffinden bestimmter Inhalte im Internet dienen.
TAN
Ein Code ("TransAktionsNummer"), der beim Abwickeln von Online-Bankgeschäften eingesetzt wird. Bankkunden erhalten eine Liste mit einer Reihe von TANs, die jeweils aus 6-8 Buchstaben oder Ziffern bestehen. Pro Überweisung oder sonstigem Bankgeschäft wird einer dieser TANs – in Kombination mit Benutzernamen und Passwort – verwendet, um die Rechtmäßigkeit einer Transaktion nachzuweisen.
Task-Leiste
Bestandteil der Windows-Benutzeroberfläche - meist am unteren Bildschirmrand - von der aus die wichtigsten Programmfunktionen aktiviert werden können.
TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol)
TCP/IP ist das Standard-Internet-Protokoll und stellt den Datenaustausch in Netzwerken sicher. Dabei teilt TCP die zu übertragenden Daten in Datenpakete auf und setzt sie am Zielort wieder zusammen. IP ist für die Zustellung der Datenpakete an ihren Zielort verantwortlich.
Telefonbanking
Abwicklung von Bankgeschäften mittels persönlicher Telefonate mit Bankmitarbeitern oder durch Kommunikation mit Computern über Telefontastatur oder automatische Spracherkennungsprogramme.
Telnet
Dienst im Internet, der es erlaubt, sich auf entfernten Rechnern einzuloggen und zu arbeiten.
Tool (engl. Werkzeug)
Kleines Dienstprogramm, das eine oder wenige Aufgaben löst.
Top-Level-Domain
Oberstruktur für Domains. Eine Top-Level-Domain gibt häufig das Land an, z. B. .de für Deutschland. Es gibt aber auch themenbezogene Top-Level-Domains, z. B. .com für kommerzielle Einrichtungen.
Topologie
Art und Weise der "Verkabelung" in Computernetzwerken, auch im Hinblick auf andere Übertragungsmedien (Funk, o.ä.).
Traceroute/Pathping
Ein Programm um herauszufinden, über welche Router Daten zu einem entfernten Rechner gesandt werden. Als Ergebnis liefert das Programm sozusagen eine Wegbeschreibung der Datenpakete und Angaben über die für diesen Weg benötigte Zeit.
Triple-DES
Verschlüsselungsalgorithmus. Triple-DES ist eine Weiterentwicklung von DES und nutzt eine Schlüssellänge von 112 Bit.
Trojanisches Pferd
Programm, das neben einer offiziellen Funktion eine zweite Funktion (in der Regeleine Schadfunktion) hat. Sinn eines Trojanischen Pferds kann es beispielsweise sein, Zugangskennungen mitzuprotokollieren. Die meisten Trojanische Pferde werden von Virenschutzsoftware entdeckt.
Übertragungsprotokoll
siehe Netzwerkprotokoll
UDP (User Datagram Protocol)
UDP ist ein Netzwerkprotokoll für den Datenaustausch. Im Vergleich zu TCP wird bei UDP jedoch nicht garantiert, dass jedes einzelne (Daten-)Paket den Empfänger erreicht. UDP versendet die Informationen sozusagen blind, ist dadurch jedoch erheblich schneller als TCP.
UMTS (Universal Mobile Telecommunications System)
Offizieller Nachfolger des GSM-Mobilfunknetzes. Neben den klassischen Mobilfunkdiensten werden auch schnelle Multimedia-Dienste sowie einschneller Zugang zum Internet möglich. Die Datenübertragungsratenerreichen bis zu 2 Mbit/s.
UNIX (ursprünglich UNICS, Uniplexed Information and Computing System, dt. vielseitiges Informations- und Rechnersystem)
Weitverbreitete, plattformunabhängige Betriebssystemfamilie, die seit 1969 permanent weiterentwickelt wird und vom Grossrechner über den PDA Computer aller Leistungsklassen abdeckt. Heute eingesetzte UNIX-artige Betriebssysteme sind z. B. FreeBSD, OpenBSD, GNU/Linux, Solaris, AIX, HP-UX, uvm.
URI (Uniform Resource Identifier)
Ähnlich dem URL.
URL (Uniform Resource Locator)
Eine URL gibt eine Adresse im Internet an. Sie besteht aus dem Protokoll(z. B. http://), dem Rechnernamen (z. B. www.bund.de) und ggf. auch aus der Angabe des Ports (z. B. :80).
USB (Universal Serial Bus)
Standard zum Anschluss von Zusatzgeräten wie z.B. Maus, Tastatur, Scanner, ISDN-Karten, Modems etc. an den PC. USB kann über 100 Geräte mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 12 MB/ Sekunde ansteuern. Windows 98 ist das erste verbreitete Betriebssystem, das USB voll unterstützt. Die Geräte können dadurch an den laufenden Rechner angeschlossen und direkt benutzt werden, ohne dass das Betriebssystem neu gestartet werden muss.
USB-Stick
Mobiles Speichermedium, etwa in der Größe und Form eines Feuerzeugs, das an den USB-Port angeschlossen wird. Ideal, um persönliche Daten zu transportieren, vergleichbar mit Diskette, CD-ROM oder DVD. Nachdem der Stick angeschlossen wurde, erscheint einige Sekunden später ein neue Laufwerk (Laufwerksbuchstabe wird automatisch erzeugt) und man kann auf die gespeicherten Daten zugreifen.
Usenet
Die Summe der Newsgroups. Das Usenet wird durch eine Anzahl von News-Servern gebildet, die die einzelnen Beiträge in den Newsgroups gegenseitig austauschen.
Verschlüsselung
Übersetzung von sinnvollen Daten in scheinbar sinnlose Daten mit Hilfe eines (elektronischen) Schlüssels. Eine Rückübersetzung ist nur mit Hilfe eines geeigneten Schlüssels möglich. Sind die Schlüssel für Ver- und Entschlüsselung identisch, handelt es sich um symmetrische Verschlüsselung. Wird zum Entschlüsseln ein anderer (privater) Schlüssel als zum Verschlüsseln (öffentlicher) benötigt, spricht man von asymmetrischer Verschlüsselung.
Verzeichnis
Logische Struktur zur Unterteilung von Datenträgern. Ein Verzeichnis kann auch als Ordner bezeichnet werden. Neben Dateien können Verzeichnisse auch weitere Verzeichnisse (sogenannte Unterverzeichnisse) enthalten.
Verzeichnisbaum
Die hierarchische Struktur von Verzeichnissen und Unterverzeichnissen beschreibt man in Analogie zur Natur häufig als Verzeichnisbaum.
Viewer
Programm mit dem bestimmte Dateien (z.B. Text- oder Grafik-Formate) dargestellt werden können, ohne dass die komplette Software erforderlich ist. Als PlugIn erweitern Viewer oft auch die Darstellungsmöglichkeiten des verwendeten Browsers.
Viren-Scanner
Programm, das bei Aufruf Datenträger, Systembereiche, Unterverzeichnisse oder Dateigruppen und einzelne Dateien nach bekannten Viren durchsucht.
Virensignatur
Eine Virensignatur ist der Fingerabdruck eines Virus. Technisch gesehen ist es eine kurze Byte-Folge, die aus dem betreffenden Virus extrahiert wird und ihn eindeutig identifiziert. Virenschutzprogramme, die mit Signatur-Scanning arbeiten, besitzen eine Datenbank mit den Fingerabdrücken aller bekannten Viren.
Virus
Bezeichnung für Programmteile, die sich selbst vervielfältigen können und sich an andere Programme (oder Dateien) hängen und versuchen den Ablauf des Computerbetriebs zu stören. Viren unterscheidet man nach Verbreitungswegen: Boot-Viren, Datei-Viren, Makro-Viren, Multipartite Viren. Während in der Medizin ein Virus ein Neutrum ist, wird in der Informationstechnologie ein Virus meist maskulin verwendet (der Virus).
Visual Spoofing
Visual Spoofing bezeichnet einen Angriff, bei dem einem Anwender suggeriert wird, er befände sich in einer vertrauten, gesicherten Umgebung. Tatsächlich werden jedoch auf einer manipulierten Webseite Original-Elemente des Browsers durch gefälschte Plagiate ersetzt. So wird z. B. ein "Schloss-Symbol" in der Statuszeile dargestellt, auch wenn keine gesicherte HTTPS-Verbindung besteht. Ein Doppelklick auf dieses Symbol öffnet dann ggf. ein gefälschtes Dialogfenster, welches dem Anwender ein angeblich vertrauenswürdiges Zertifikat anzeigt
VNC (Virtual Network Computing)
Ein Programm, das den Bildschirminhalt eines entfernten Rechners auf einem lokalen Rechner anzeigt. So lassen sich Computer auch über weite Entfernungen administrieren, als säße man direkt davor.
VoIP (Voice over Internet Protocol)
Darunter versteht man das Telefonieren über das Internet. Die Sprachdaten werden dabei in digitale Form umgewandelt, in kleinen Paketen über das Internet verschickt und beim Empfänger wieder zusammengesetzt.
VPN (Virtual Privat Network)
Dabei handelt es sich um Computernetze, die das Internet oder sonstige öffentliche Netze für die Datenübertragung nutzen. Zwischen den miteinander kommunizierenden Partnern wird durch die Verschlüsselung ein von anderen nicht einsehbarer „Datentunnel“ hergestellt. VPNs werden bei besonders hohen Sicherheitsansprüchen auch zur zusätzlichen Absicherung von WLAN-Verbindungen eingesetzt.
W3C (World Wide Web Consortium)
Interessenvertretung zur Förderung von Standards in WWW-Produkten (z. B. in Browsern).
WAN (Wide Area Network)
Netzwerk, das auch größere Distanzen überwindet. Die Netzwerke der Provider können auch als WANs angesehen werden.
WAP (Wireless Application Protokoll)
Standard für die Anzeige von Texten und Grafiken aus dem Internet auf Mobilfunkgeräten.
War-Driving
Bezeichnet das unbefugte Eindringen in fremde WLANs, das oft vom Auto aus mit dem Laptop durchgeführt wird (daher "driving").
Warm-Start
Das Neustarten eines Computers bezeichnet man auch als Warm-Start oder Reboot.
Web-Mail
Nach Überprüfung der Zugangsberechtigung stellt dieses Interface dem Benutzer die Funktionalität eines E-Mail-Clients über das Internet zur Verfügung. E-Mails können so online über die Web-Oberfläche gelesen oder verschickt werden.
Weblog (kurz: Blog)
Ein Weblog (Kunstwort aus "'Web" und "Logbuch") ist eine Art Web-Tagebuch. Der Betreiber eines Weblogs, der "Blogger", aktualisiert es periodisch mit neuen Informationen, welche üblicherweise in umgekehrt chronologischer Reihenfolge dargestellt werden und meist Hyperlinks zu anderenWebsites oder Weblogs enthalten.
Wechselfestplatte
Aus dem Computer ohne spezielles Werkzeug und ohne spezielle Fachkenntnis austauschbare Festplatte. Im Computer ist in der Regel ein Rahmen fest eingebaut, der im Bedarfsfall die Festplatte aufnehmen kann. Aufwendigere Wechselfestplatten können sogar während des Betriebs des Computers gewechselt werden. Dies sollte jedoch keinesfalls einfach ausprobiert werden, da sonst ein Datenverlust und eventuell auch ein Hardwaredefekt sicher ist.
WEP (Wired Eqivalent Privacy)
Bezeichnet ein Verschlüsselungsverfahren, das für Wireless LANs verwendetet wird.
Wi-Fi (Wireless Fidelity)
Eine Zertifizierung von Wireless LANs (WLANs) nach dem Standard IEEE 802.11, die von der internationalen WIFI-Allianz durchgeführt wird. Dieser Organisation gehören viele Unternehmen an. Damit wird die gegenseitige Kompatibilität von WLAN-Produkten bestätigt, die dem Standard gemäß arbeiten.
WIMAX
Steht für Worldwide Interoperability for MicrowaveAccess und bezeichnet einen neuen, derzeit für den praktischen Einsatz noch unbedeutenden Standard. (IEEE 802.16) für Funknetze (WLAN)
Windows-Registrierung
Zentrale Datenbank des Betriebssystems, in der System-Konfigurationen und Programm-Einstellungen gespeichert werden. Die Daten werden in sogenannten Schlüsseln gespeichert.
Windows-Registry
siehe Registry
WLAN (Wireless Local Area Network)
Drahtloses lokales Netzwerk
WLAN-Router
Basisstation, mit der mehreren Teilnehmern der drahtlose Einstieg in ein Netzwerk, etwa dem Internet, ermöglicht wird.
WPA (WiFi Protected Access)
Ein Bündel von Sicherheitsmechanismen, das die Sicherheit von Wireless LAN durch Erweiterung von WEP anheben soll.
WPA2-PSK
Verschlüsselungstechnik für WLAN. Dabei wird ein allen Funknetzwerk-Teilnehmern bekanntes Passwort zur Generierung von teilnehmerspezifischen Sitzungsschlüsseln verwendet.
Würmer
Programme, die sich selbst über ein Netzwerk verbreiten und dabei Schaden anrichten.
WWW (World Wide Web)
siehe unter Internetdienste.
XP (z. B. Windows XP)
Abkürzung für eXPerience (engl. Erfahrung, Erlebnis).
Zentrales Netzwerk
Netzwerk, bei dem alle wichtigen Funktionen zentralisiert sind.
Zertifikat
Digitale Zertifikate sind das elektronische Gegenstück zu einem Ausweis. Sie ordnen ihrem Inhaber eindeutig einen öffentlichen Schlüssel (public key) und damit eine digitale Signatur zu. Die elektronische Unterschrift schützt das unterzeichnete Dokument so vor Manipulationen auf seinem Weg durch das Internet.
Zertifizierungsstelle
Erstellt und verwaltet die elektronischen Schlüssel für die Verschlüsselung.
ZIP-Datei
ZIP ist ein Format zur komprimierten Archivierung von Dateien, damit sich diese beispielsweise einfacher per E-Mail versenden oder auf einer Webseite zum Download bereitstellen lassen. Mit einem entsprechenden Programm (z. B.WinZip) lassen sich Dateien zu einem ZIP-Archiv "packen" oder aus diesem "entpacken".
ZIP-Laufwerk
Von der Firma Iomega entwickelter Ersatz für das Diskettenlaufwerk. ZIP-Disketten können, obwohl sie nur unwesentlich größer als eine 3,5 Zoll-Diskette sind, bis zu 100 oder 250 MB (je nach Version) an Daten speichern.
Zirkulares Netzwerk
Netz, mit einer Verkabelung, die alle beteiligten Rechner in einem Kreis miteinander verbindet. Bekannte Beispiele sind Token Ring oder FDDI.
Zugangsberechtigung
Bezeichnet Rechte, die einem Anwender in einem Netzwerk, in einer Mailbox oder einem anderen ähnlichen Kommunikationssystem durch den Systemverantwortlichen eingeräumt werden. Jedem Anwender können dabei individuelle Zugriffsrechte auf bestimmte Dateien, Verzeichnisse oder auf Geräte (zum Beispiel Drucker) gegeben oder auch entzogen werden. Die Zugangsberechtigung wird in der Regel durch eine Authentifzierung abgefragt.