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Glossar

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D

DARPANET (Defense Advanced Research Projects Agency NETwork)

Militärische Variante des ARPANET.


Data-Miner

Programm zum Sammeln, Herausfiltern und Übermitteln von bestimmten Daten aus internen Unternehmensdatenbanken und externen Informationsquellen. In den gewonnenen Daten sucht der Data Miner anschließend nach Mustern und Zusammenhängen und gewinnt dadurch neue Informationen. Auftraggeber sind Unternehmen, die die Daten zur Analyse und Vorhersage von Verhaltensweisen und Trends und als Entscheidungshilfe nutzen.


Datei

Zusammengehörende Daten, die beispielsweise mit einem Anwendungsprogramm erstellt und unter einem Datei-Namen auf dem Datenträger gespeichert werden. Alle Daten auf einem Datenträger sind in Form von Dateien (und Verzeichnissen) organisiert.


Datei-Name

Bezeichnung für eine Datei. Dabei kann auf einem Rechner ein Datei-Name in einem Verzeichnis nur einmal vorkommen. D. h., dass sich Dateien mit dem gleichen Namen in unterschiedlichen Verzeichnissen befinden müssen.


Datei-Viren (auch File-Viren)

Datei-Viren lagern sich an Programmdateien an. Sie verbreiten sich durch Aufruf einer infizierten Programmdatei.


Datenkonvertierung

Nicht nur die Verwendung von unterschiedlicher Hardware, auch nicht lesbare Datenformate können zu einem Problem beim Datenaustausch werden. Da Texte, Grafiken u.a.in bestimmten Datenformaten gespeichert sind, müssen diese "fremden" Daten erst dem eigenen Format angepasst werden, um lesbar zu sein.


Datenschutz

Schutz der allgemeinen Persönlichkeitsrechte von natürlichen Personen (Menschen), insbesondere den Anspruch auf Achtung der Privatsphäre, vor einer missbräuchlichen Datenverarbeitung.


Datensicherung

siehe Backup.


Datenträger

Medium für die dauerhafte Speicherung von Daten. Hierbei kann es sich beispielsweise um Festplatten, Disketten oder CD-ROMs handeln.


DECT (Digital European Cordless Telecommunications)

Funkstandard für Sprach- und Datenkommunikation besonders bei Schnurlostelefonen und Haustelefonanlagen.


DES (Data Encryption Standard)

Weitverbreiteter Verschlüsselungsalgorithmus mit einer Schlüssellänge von 56 Bit. DES wurde bereits geknackt und kann daher heute nicht mehr als sicher angesehen werden.


Dezentrales Netz

Netz, bei dem die wichtigen Funktionalitäten nicht an zentraler Stelle zusammengefasst sind. Ein Beispiel hierfür ist das Internet, das aus verschiedenen einzelnen Netzen besteht.


DFÜ (Datenfernübertragung)

Als DFÜ werden die Teile des Betriebssystems bezeichnet, die zur Anbindung an das Internet (oder andere Rechner) über Telefonleitungen dienen.


DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)

Ermöglicht die dynamische Zuweisung von IP-Adressen, was die Einbindung eines neuen Rechners in ein Netzwerk (z.B. Internet oder LAN stark vereinfacht.


Dialer

siehe 0190-Dialer.


Dienstprogramm (auch Hilfsprogramm)

Ein Dienstprogramm dient der Verwaltung des Computers und anderer Programme oder Daten. Ein Beispiel hierfür ist beispielsweise ein Backup-Programm oder ein Viren-Suchprogramm.


Differentiell

Art der Datensicherung. Bei einer differentiellen Datensicherung werden nur die Daten gesichert, die sich nach der letzten Vollsicherung geändert haben. Dies hat den Vorteil, dass das Rückspielen der Daten relativ einfach (nämlich mit dem Vollbackup und dem letzten Backup) möglich ist.


Digitale Signatur

Kryptografisches Verfahren, das es ermöglicht, elektronische Dokumente zu unterzeichnen (zu signieren), sodass auf den Urheber wie bei einer klassischen Unterschrift zurückgeschlossen werden kann. Mit einer digitalen Signatur kann auch verhindert werden, dass Dokumente unbemerkt manipuliert werden.


Diskettenlaufwerk

Gerät zum Lesen und Bespielen von Disketten, meist in den Computer eingebaut. Heute ist fast nur noch das 3,5 Zoll-Format vorhanden. Früher gab es weitere Formate. Eine heutige Diskette kann in der Regel bis zu 1,44 MB Daten speichern. (siehe auch ZIP-Laufwerk)


DNS (Domain Name Service/Domain Name System)

DNS ist einer der wichtigsten Dienste im Internet, welcher für die Umsetzung von Namen (URLs) in IP-Adressen verantwortlich ist.


Domain

Teil eines Rechnernamens. Die Domain gibt in den meisten Fällen die Organisation wieder. So steht die Domain bsi.de für das BSI.


DOS (Disk Operating System)

Betriebssystem. Verschiedene DOS (z. B. MS-DOS, DR-DOS, PC-DOS, Novell-DOS) waren in den 80er und frühen 90er Jahren beliebte Betriebssysteme für PCs.


DoS-Angriff Denial of Service ( = außer Betrieb setzen)

Bei einem Denial of Service-Angriff wird ein Computer von vielen anderen Rechnern aus mit Netzwerkpaketen oder Anfragen bombardiert. Der Rechner kann die gewaltigen Paketmengen oft nicht verarbeiten und bricht überlastet in sich zusammen. Starten mehrere Quellen gleichzeitig einen Angriff, spricht man von einem DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service-Angriff).


Download(engl. Herunterladen)

Übertragung von Daten von einem fremden Rechner auf den eigenen Rechner, zum Beispiel die aktuelle Version des eigenen Browsers aus dem Internet


DSL (Digital Subscriber Line)

Erlaubt über herkömmliche Telefonleitungen eine schnelle Internet-Anbindung (üblich sind 768 kBit/s).


DSL-Splitter

Ein Gerät, das den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Geräte über eine DSL-Leitung ermöglicht.


DVD (Digital Versatile Disc)

Datenträger. Die DVD ist der CD-ROM ähnlich. Sie hat jedoch eine höhere Speicherkapazität (4,7 GB - bis zu 17 GB). Es gibt verschiedene Speicherformate wie zum Beispiel DVD-ROM, DVD Video, DVD Audio.


Dynamische Webseiten

Internetseiten, die zwar ein festes Format haben, deren Inhalte aber ganz oder teilweise abhängig von der Nutzereingabe durch den Webserverindividuell erzeugt werden.